Holzmechaniker: Beraten - Entwerfen - Bauen.

verfasst von Markus Mayr - 08.06.2018

Holzmechaniker

Mit dem Beruf des Holzmechanikers sind begabte Handwerker nie auf dem Holzweg. Von Fenstern, Türen, Regalen bis hin zur komplett selbst entworfenen Einbauküche arbeitet der Holzmechaniker an allem was nicht niet- und nagelfest ist. Durch den persönlichen Kontakt und die individuelle Gestaltung der Objekte bietet der Experte dem Kunden einen Mehrwert, den man bei modernen Möbel- und Einrichtungshäusern schmerzlich vermisst.

Holzmechaniker: Aus- und Weiterbildung

Neben den klassischen Lehrinhalten, wie beispielsweise der Warenkunde, erlernen Sie in der dreijährigen Ausbildung vor allem den sachgemäßen Einsatz von Maschinen aller Art.  Dieses Allround-Wissen macht sich auch schnell in vielen anderen Bereichen bezahlt. Holzmechaniker können sich in alle technischen Richtungen umschauen und weiterbilden. Wo früher von Hand gefräst, gesägt, gebohrt und geschleift wurde erleichtern heute teils sehr spezialisierte Maschinen die Arbeit, deren Wartung ebenfalls in das Tätigkeitsfeld des Holzmechanikers fällt. Spätestens, wenn es um die Umsetzung von 3D-Modellen in echte Entwürfe geht, verschwimmen die Grenzen von Handwerk und Hightech.

 

Holzmechaniker - wo gehobelt wird, fallen Spähne

Schmutz und Lärm gehören zum Arbeitsalltag eines Holzmechanikers, ebenso wie ein gewisses Verletzungsrisiko. Die gewissenhafte Einhaltung der Schutzvorschriften ist daher immer verpflichtend, sei es das Tragen von Schutzkleidung oder ein bestimmter Ablauf bei der Inbetriebnahme oder beim Abschalten einer Maschine. Wer also neben handwerklichem Geschick und Belastbarkeit auch ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit mitbringt, wird mit einem sehr abwechslungsreichen und kreativen Arbeitsalltag belohnt.

Holzmechaniker: Ein Job, viele Möglichkeiten

Stichwort Lohn: Während der Ausbildung liegt Ihr Gehalt im Durchschnitt zwischen 500€ und 900€. Nach der Lehre beträgt das Einstiegsgehalt etwa 1700 €. Holzmechaniker mit mehrjähriger Berufserfahrung können schnell bis zu 4000 € im Monat verdienen. Wie bei vielen anderen Handwerksberufen besteht auch immer die Möglichkeit, sich durch Fortbildungsmaßnahmen weiter zu qualifizieren, auch ein duales Studium ist denkbar.

Als technischer Fachwirt beispielsweise übernehmen Sie die Planung von Projekten. Neben dem Kundenkontakt zählen hierbei vor allem betriebswirtschaftliche Aspekte zu Ihren neuen Herausforderungen. Um gleich von Anfang an in einer besseren Position einzusteigen lohnt es sich, nach der klassischen Ausbildung die siebenmonatige Weiterbildung zum Industriemeister mit dem Schwerpunkt Holz zu absolvieren. Wer als Holzmechaniker weg von der Werkbank und rein in die Selbstständigkeit möchte, kann außerdem ein Studium im Bereich Holztechnik in Erwägung ziehen.

Fazit

Fachkräfte werden vor allem im Handwerk händeringend gesucht. Der Blog hat gezeigt, dass die beruflichen Möglichkeiten des Holzmechanikers vielfältig sind und es auch zahlreiche Optionen gibt sich weiterzubilden. Unabhängig davon, in welche Richtung Sie sich spezialisieren wollen, ob Sie lieber in der Qualitätsprüfung arbeiten möchten, ob Sie mit ihrem Wissen und Ideen Ihre Kunden überzeugen wollen, oder ob Sie noch höher hinauswollen, als Holzmechaniker stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen.

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Topics: Bewerber


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